- LA PALMA
- TRAUMPFADE
- LAVA, WEIN UND TAPAS
- DACH DER INSEL
- MÄRCHENWALD
- ZUR KÜSTE DER FISCHER
- CALDERA DE TABURIENTE
- GROSSE VULKANROUTE
- WILDER NORDEN
- GEHEIMNISVOLLER NORDEN
- CHARMANTER SÜDEN
- FASZINIERENDER SÜDEN
- ROQUE & GARAFIA
- LA PALMA
- CAMINOS DE ENSUEÑO
- LAS TAPAS TRAS LAS LAVAS
- CIMA DE LA ISLA
- BOSQUE ENCANTADO
- A LA COSTA DE LOS PESCADORES
- CALDERA DE TABURIENTE
- RUTA DE LOS VOLCANES
- NORTE SALVAJE
- NORTE SECRETO
- SUR FASCINANTE
- ROQUE & GARAFIA
- LA PALMA
- DROOMPADEN
- LAVA, WIJN EN TAPAS
- HET DAK VAN HET EILAND
- HET SPROOKJESBOS
- NAAR DE VISSERSKUST
- CALDERA DE TABURIENTE
- HET ONBEKENDE NOORDEN
- ZUDERSE CHARMS
- HET GEHEIMZINNIGE NOORDEN
- FACINERENDE ZUIDEN
- ROQUE & GARAFIA
LA PALMA
...im Nordwesten des Kanarischen Archipels gelegen, bietet auf seinen 706 km2 enorme Kontraste.
Das ganzjährig frühlingshafte Klima sowie der gemässigte Regen erlauben es den Urlaubern das ganze Jahr über die üppige Natur zu geniessen.
La Palma besteht aus zwei ganz unterschiedlichen geologischen Bereichen: dem Norden, grün und dicht belaubt und zwei Millionen Jahre alt, sowie dem Süden mit seinen jungen Vulkanen mit karger Landschaft von nur 750.000 Jahren. Zwei Drittel der Insel ist mit Wald bedeckt. Der Hauptgebirgskamm (Cumbre Nueva und Cumbre Vieja) teilt die Insel in zwei Hälften und hält die Wolken, die die Passatwinde aus Nordosten mit sich bringen, auf. So geschieht es, dass der Osten oft mit Wolken verhangen ist, während der Westen trocken, sonnig und heiss sein kann.
Im Zentrum der Insel befindet sich eine Vertiefung enormen Ausmasses: die Caldera de Taburiente. Sie wurde 1954 zum Nationalpark erklärt. Die Caldera ist ein riesiger Krater, entstanden durch Verwitterungserosion im Laufe der Jahrtausende. Sie hat einen Durchmesser von 9 km, ist 1.800 m tief und wird umrandet von den höchsten Gipfeln, wie dem Bejenado (1.854 m) und dem Roque de Los Muchachos (2.426 m). Die Caldera de Taburiente ist einer der grössten Erosionskrater der Welt.
Auf La Palma leben 80.000 Menschen, davon 18.000 Einwohner in der Hauptstadt Santa Cruz. Im Westen befindet sich die zweitgrösste Stadt der Insel, Los Llanos de Aridane mit 20.000 Einwohnern. La Palma erstreckt sich auf einer Länge von 47 km und einer Breite von 29 km. Sie ist mit uralten Wegen durchzogen. Alte Pfade führen an der Küste entlang, kreuzen tiefe Schluchten und überqueren das Gebirge. Heute ermöglichen sie uns an vergessene Plätze zu gelangen, die mit Fahrzeugen gar nicht zugänglich sind und die reine schöne Natur La Palmas zu geniessen.
Mit Natour trekking möchten wir Ihnen Wanderungen empfehlen, die besonders geeignet sind, um La Palma zu entdecken: Vulkanströme, feuchte Wiesen, tiefe Schluchten, eindrucksvolle Steilküsten und atemberaubende Ausblicke.
DIE TRAUMPFADE
Auf den Spuren der Ureinwohner im Nordwesten der Insel
Unsere Wanderung beginnt im verträumten Dörfchen Las Tricias, im Nordwesten der Insel. Über gepflasterte Wege, an alten Dreschplätzen vorbei, gelangen wir zu idyllischen Fleckchen. In der Umgebung von Las Tricias erlebt man ein La Palma wie aus dem Bilderbuch: Üppige Gärten, liebliche Drachenbaumhaine und der stete Blick auf den weiten Atlantik prägen diesen von der Natur gesegneten Landstrich – und mitten hindurch führt unser Wanderweg.
Diese Gegend verschafft uns zugleich einen Einblick ins bäuerliche Leben. Auf grünen Terrassen stehen alte, aus Vulkangestein errichtete Gehöfte. Die Flügel einer alten Getreidemühle ragen in den Himmel und zeigen an, dass hier einmal in grossem Umfang Getreide angebaut wurde. Die Arbeit auf den Terrassenfeldern war mühsam. Heute liegen sie brach, verwandeln sich aber im Frühjahr in bunte Blumenwiesen. Im Februar blühen hier die Mandelbäume. Auf unserem Weg bietet Acerina, eine Bäuerin, gebrannte Mandeln an.
Der Landstrich um Las Tricias war einst Siedlungszentrum der Guanchen, der Ureinwohner La Palmas. Die Buracashöhlen, in denen sie vor noch gut 500 Jahren lebten, bilden eine weitere Attraktion auf unserer Route. Heute werden sie von Einheimischen und Aussteigern genutzt. Der Weg dorthin verläuft durch prächtige Mandel-, Apfelsinen-und Drachenbaumhaine.Schliesslich säumen Zistrosen und wilde Artischocken unseren Pfad durch dieses kleine Paradies.
Im Anschluss an diese Wanderung besuchen wir den Bauernmarkt von Puntagorda, wo hiesige Produkte, wie Honig, Ziegenkäse, Wein, hausgemachte Mojo und Mandelkekse angeboten werden.
LAVA, WEIN UND TAPAS
Vom Lavafluss bis zum Genuss
Durch Kiefernwälder hindurch fährt uns der Wanderbus zum Ausgangspunkt dieser Tour oberhalb des sonnenverwöhnten Aridanetals.Vor uns breitet sich eine unwirkliche Landschaft aus. Sie erinnert an ein Ski-Gebiet - nur, dass statt des Schnees schwarz brauner Lavakies die Hänge bedeckt.
Wir “wedeln” ein Stück den Lavahang hinunter. Junge, grün gelbe Kiefern wachsen aus dem schwarzen Boden, wie hineingesteckt. Zu unserer Rechten sehen wir den gezackten Kraterrand der Caldera de Taburiente aufragen.
An wilden Feigen- und Esskastanienbäumen vorbei, laufen wir durch einen lichten Kiefernwald. Unvermittelt quert ein breiter, erstarrter Lavastrom unseren Weg, Ausläufer des Vulkans San Juan. Noch heute kann man deutlich den Lauf des Magmas erkennen. Die zopfartig verflochtenen Bänder wirken, als seien sie erst gestern in ihrem Strom erstarrt. Dieser Lavafluss hat 1949 weite Teile von Las Manchas und San Nicolas unter sich begraben.
Bald darauf können wir mit eigenen Augen sehen, wie schnell sich Furchtbares wieder in Fruchtbares verwandeln kann: Vor uns breiten sich die Weinfelder von Las Manchas mit ihren jungen Reben aus. Vulkanischer Boden hält besonders lange die Wärme, was dem Inselwein eine kräftige Note gibt.
Davon können wir uns nach der Wanderung bei typischen Tapas und einheimischem Wein überzeugen.
DACH DER INSEL
Panoramawanderung auf 2400 m Höhe
Bei der serpentinenreichen Anfahrt zum Roque de Los Muchachos, in einer Höhe von 2.426 Metern, erleben wir alle Vegetationsstufen der Insel. Selbst wenn sich an den Berghängen oberhalb von Santa Cruz die Passatwolken stauen, hat man durchaus Hoffnung auf Sonne in den Hochlagen. Spätestens im Bereich der oberen Kiefernwaldgrenze lichtet sich der Nebel. Unser Ziel liegt oberhalb der Baumgrenze und oberhalb der Wolkengrenze.
Fern der Zivilisation, dichter am Firmament, passieren wir die grösste Sternwarte der nördlichen Erdhalbkugel. Die glänzenden Kuppeln, Spiegel und Teleskope wirken utopisch in dieser kargen Landschaft. Mehrere europäische Länder haben sich zusammen geschlossen, um von diesem prädestinierten Standort aus die Bewegung der Himmelskörper zu observieren.
Die rotbraune Felsformation des Roque de Los Muchachos – dem höchsten Berg La Palmas - thront auf dem Rand der Caldera de Taburiente, einem der grössten Erosionskrater der Welt. Auf diesem Bergkamm verläuft unsere Wanderung.
Beim atemberaubenden Blick in den Riesenkrater, können wir fast 2.000 m tief bis zum Taburiente-Fluss schauen. Von hier oben, fast aus der Vogelperspektive, lässt sich die Entstehung La Palmas besonders gut erklären. Wo sich heute der Kessel der Caldera befindet, erhob sich vor ca. 1 Million Jahren ein 3.500 m hoher Berg.
Das Panorama schliesst den grünen Norden mit seinen Hügeln, Schluchten und wenigen Gehöften ein.
Unser Pfad wurde früher benutzt, um aus dem Norden in die Hauptstadt zu kommen. An einer Stelle erinnert ein Kreuz an einen Palmero, der dort im letzten Jahrhundert von seltenem Schneefall überrascht wurde und erfror.
Auf der anderen Seite des Kessels schliesst der Pico Bejenado das weite Rund der Caldera. Dahinter die Cumbre Vieja, die sich mit ihren vielen Vulkankegeln bis in den Süden der Insel zieht. In der Ferne sieht man die Nachbarinseln El Hierro, La Gomera und Teneriffa, das sich meist nur mit der Spitze des Teide zeigt. Diese eindrucksvolle Gratwanderung endet nach 3,5 Stunden am Pico de La Cruz.
MÄRCHENWALD
Prähistorische Urvegetation im Osten von La Palma
a: Diese Wanderung entführt uns in einen verwunschenen Nebelwald, der zum Biosphären-Reservat von Los Tilos gehört. Der Cubo de La Galga befindet sich in einer der regenreichsten Regionen der Insel und bietet eine äusserst üppige, urwaldartige Vegetation.
Wir tauchen in 550 m Höhe unter die geschlossene Blätterkrone des Lorbeerdschungels ein. Die aus dem Tertiär stammende Urvegetation ist in ihrer ursprünglichen Heimat, dem Mittelmeerraum, seit der Eiszeit ausgestorben.
An einer von Efeu und lianenartigen Rankengewächsen verhangenen Felswand windet sich der Pfad entlang. Absolute Stille, nur ab und zu ist das Gurren der Lorbeertaube zu hören. Nur selten gewähren die Bäume Einblicke in die tiefe, immergrüne Schlucht .
Das grüne Dach öffnet sich erst, als wir eine Waldpiste erreichen, die uns zum Aussichtspunkt Somada Alta führt. Bei klarem Wetter liegt uns der gesamte Nordosten zu Füssen. Vom Leuchtturm Barlovento bis zum Barranco Nogales. Und direkt vor uns befindet sich das kleine Örtchen San Bartolo, unser erstes Etappenziel.
Von nun an ändert sich mit abnehmender Höhe die Pflanzenwelt. Pfirsich- und Mandelbäume lösen Baumheide und Gagelsträucher ab. Die Gärten der Palmeros gewähren uns Einblick in die lokale Landwirtschaft: Kartoffeln, Mais, Artischocken, Paprika und die Protea, eine afrikanische Blumensorte, die hier kultiviert und zum grössten Teil nach Holland exportiert wird.
a+b: Im Ort San Bartolo beginnt der zweite Teil dieser abwechslungsreichen Wanderung: Auf unserem Weg Richtung Küste erleben wir nun die sukkulente Vegetationszone. Durch eine atemberaubend schöne Schlucht gelangen wir fast bis hinunter ans Meer. Nach dem nun folgenden mühsamen Aufstieg passieren wir Bananenplantagen und Weinfelder und beschliessen oberhalb einer der faszinierenden Strände der Insel, die Playa Nogales, unseren Wandertag.
ZUR KÜSTE DER FISCHER
Am Kraterrand der Caldera de Taburiente
Durch verwilderte Gartenterrassen mit Mandelbäumen, Feigenkakteen, Mispelbäumen und Weinfeldern geht es auf einem steil angelegten Köngispfad in die Bergwelt des Nordwestens hinauf. Früher stellten diese Pflanzen die Lebensgrundlage für die Einwohner dar und noch heute spielen sie eine Rolle in der Landwirtschaft dieser Region.
Auf dieser Wanderung durchqueren wir verschiedene Miniklimazonen mit abwechslungsreicher Vegetation. In höheren Lagen bekommen die vielen wilden Blumen die Oberhand – sie umrahmen die zahlreichen, liebevoll renovierten Casitas.
Die Landschaft wird bald durch Schluchten und bizarre Felsformationen geprägt. Der prachtvolle Weitblick vom Caldera-Kraterrand gewährt uns einen Blick über den gesamten Südwesten der Insel und natürlich den Atlantischen Ozean.
Je weiter wir hinabsteigen, desto häufiger bekommen wir Details der Bananenplantagen und Avokadopflanzungen zu sehen. Dies sind heute die wichtigsten landwirtschaftlichen Erzeugnisse der Insel. Es werden aber auch neue Züchtungen erprobt, wie z.B. der Anbau der afrikanischen Zierblume Protea.
Kurz hinter dem „ Mirador El Time“ - bekannt für seinen fantastischen Blick über das gesamte Aridanetal - fällt die Felswand steil ab. Auf dieser Nase zum Meer stehen herrschaftliche Villen mit üppigen Gärten und weitläufigen Parks, die sich unserem Blick meist entziehen.
Ein alter Transportweg, der Königspfad, der heute gelegentlich von den Lanzenspringern für ihren halsbrecherischen “Salto de Pastor” genutzt wird, führt uns in zahlreichen Serpentinen hinab zum Hafen von Tazacorte. Puerto de Tazacorte ist der Ort mit den meisten Sonnenstunden in Europa!
Nach dem anstrengenden Abstieg erfrischt ein Bad im Atlantik. Wer Lust hat, verschnauft in einer der kleinen Terrassenbars an der Strandpromenade.
CALDERA DE TABURIENTE
Im Herzen der Insel
Ein ganzer Tag voller Naturattraktionen erwartet uns während dieser Wanderung im Nationalpark von La Palma, der Caldera de Taburiente. Wir tauchen hinab in die Tiefe des Riesenkraters mit seiner einzigartigen Flora, seinen unterirdschen Quellen, Wasserfällen und seinen historischen Stätten.
Die Anfahrt im Allradbus nach Los Brecitos, dem Ausgangspunkt dieser Wanderung, ist schon ein Abenteuer in sich.
Die ersten zwei Stunden laufen wir über einen Kiefernadelteppich in einem angenehm schattigen Wald. Dabei geniessen wir am Aussichtspunkt Lomo de Tagasaste erstmals einen Blick in den weiten Kessel. Obwohl in Privatbesitz, steht fast das ganze Gebiet der Caldera seit 1954 unter Naturschutz, als einer der ersten Nationalparks Spaniens.
Zur Mittagzeit erreichen wir Playa de Taburiente, den einzigen ganzjährig fliessenden Fluss des kanarischen Archipels. Besonders schön präsentiert er sich etwas weiter abwärts, wo man sich in ausgewaschenen Basaltbecken die warm gelaufenen Füsse kühlen kann. Ein romantisches Idyll in zerklüfteter Felslandschaft. Selbst wunderschöne kanarische Bergwiesen gibt es hier. Auf unserem weiteren Abstieg gerät immer wieder der Idafe in unser Blickfeld, jener Felsen, an dem die Ureinwohner, die Guanchen, ihren Göttern Opfer dargebracht haben.
Kein Lüftchen regt sich. Das Harz der kanarischen Kiefer verströmt seinen Duft in der Mittagshitze. Am Grunde der Schlucht stossen wir auf ein Rinnsal, folgen dem Flussbett bis es sich mit dem Wasserlauf des Taburiente trifft. Diese Stelle nennt sich aus naheliegenden Gründen “Dos aguas” ( zwei Wasser). Nun haben wir den “Barranco de Las Angustias” erreicht. Der Name erinnert an die letzte Schlacht der Guanchen gegen die spanischen Eroberer: Schlucht der Todesängste. Ängste müssen wir nicht ausstehen, nur etwas Geschicklichkeit benötigen wir, wenn wir mit dem Wanderstock zwischen den Steinen mehrfach über das Flussbett balancieren. Eindrucksvolle Basaltformationen hat die Erosion des Wassers hier freigelegt. Kissenlava in verschiedenen Schattierungen, vor Jahr Millionen aus dem Erdinneren hervogeschleudert.
Da, wo die letzten Tropfen im Boden versickern, beenden wir diesen, an Eindrücken so reichen Wandertag.
GROSSE VULKANROUTE
Vulkanlandschaft bis zum Süden
Die Kammwanderung auf der Cumbre Vieja zählt zu den spektakulärsten Naturerlebnissen auf La Palma. Sie stellt zugleich auch eine sportliche Herausforderung dar. Auf unserer Wanderung durch die bizarre Lavalandschaft, die im Laufe der Zeit von unzähligen Vulkanen gebildet wurde, liegt uns ein Grossteil der Insel zu Füssen.
Wir beginnen im Kiefernwald am Refugio El Pilar, einem rustikalen Rast- und Grillplatz, wie ihn die Palmeros für ihre Wochenendausflüge mit der ganzen Familie schätzen. Ab hier lassen wir die Zivilisation für Stunden hinter uns. Nach einem langen Aufstieg durch den Schatten spendenden Wald öffnet sich uns oberhalb der Baumgrenze der Blick zu allen Seiten: Das Panorama reicht von Santa Cruz, über Teneriffa und La Gomera in der Ferne, bis Puerto Naos, dem gesamten Aridanetal und weiter bis zum Calderarand und der Cumbre Nueva, wo sich häufig das faszinierende Naturschauspiel der Wolkenkaskaden abspielt.
Vor uns breitet sich eine nackte Vulkanlandschaft, die Cumbre Vieja (alte Bergkette), aus. Sie bildet- dem Namen zum Trotz - den entstehungsgeschichtlich jüngsten Teil der Insel und weist noch aktive Vulkane auf. Sie ist das Ergebnis einer endlosen, seit unzähligen Jahrtausenden fortgesetzten Reihe vulkanischer Ausbrüche und Aufschüttungen. Dieser Prozess ist keineswegs beendet. Vom 1949 ausgebrochenen Vulkan San Juan lässt sich der Verlauf des breiten Lavaflusses bis hinunter ins Meer bei Puerto Naos gut verfolgen. Den höchsten Punkt der Wanderung bildet der Vulkan Deseada II (1949 m).
Die Farbtöne variieren hier von schwarz und braun über gelb und rostrot bis zu lila und purpur. Die Silhouetten der Kegel in der Landschaft bilden eine äusserst kontrastreiche Komposition.
Nach dem wunderschönen Vulkan Martín, mit einem herrlichen Ausblick zur Südspitze und auf die Salinen, beginnt unser rasanter Abstieg durch ein tiefes Aschefeld. Durch einen lichten Kiefernwald und an Weinfeldern vorbei ereichen wir nach 19 km und 7 erlebnisreichen Wanderstunden den Winzerort Los Canarios.
WILDER NORDEN
Farb- und Naturschauspiel im rauen Norden
Still und abgeschieden, so präsentiert sich uns der herbe Norden. Eine licht- und nebeldurchflutete Landschaft, durchbrochen von bizarren Barrancos und rauhen Bergrücken, die nur wenigen Siedlungen Platz bietet. Hier reduziert sich die Natur auf das Wesentliche, ist noch ganz und gar den Gesetzen von Wind und Wetter unterworfen.
Auf Trampelpfaden schlängeln wir uns den Barranco Magdalena hinunter, an Wasserquellen und dichtem Unterholz vorbei, zu einem alten Waschplatz, der früher den Bäuerinnen um Don Pedro als Treffpunkt und Arbeitsplatz diente. Während die Wäsche trocknete, vertrieben sich die Frauen die Zeit mit Sticken, Ziegenfutter schneiden und einem kleinen Schwätzchen. Mit abnehmender Höhe mehren sich die Lichtungen, die weite Blicke auf die Steilküste freigeben.
Die Vegetation wird farbiger: Blau- und weissblühender Natternkopf, gelber Dachwurz und roter Mondampfer. An Dattelpalmen, Drachenbäumen und stacheligen Opuntien vorbei erreichen wir den Aussichtspunkt von Don Pedro, hoch oben auf dem Bergrücken.
a+b: In der Ferne sehen wir unser Ziel, das Dorf El Tablado. Doch noch trennt uns ein gewaltiger Canyon, der Barranco El Fagundo. An der gegenüber liegenden steilen Wand zeichnet sich der Verlauf eines Pfades ab, der sich im Zickzack 300 m nach oben schlängelt. Für die Einheimischen war dieser “camino real” früher einziger Verbindungsweg zwischen den Küstendörfern. Mühsam war der Transport von Getreide und Kartoffeln.
Unser Weg führt uns nun fast bis Meereshöhe auf den Grund der Schlucht hinunter. Hier durchqueren wir das Flussbett, durch das sich nur im Winter, nach sehr starken Regenfällen das Wasser seinen Weg zum Meer sucht. Ein bisschen Kondition braucht man schon für den vor uns liegenden Aufstieg. Doch die Mühe lohnt sich. Mit El Tablado erreichen wir den wohl schönst gelegenen Ort der Insel.
Die ländliche Abgeschiedenheit hat ihren Preis. Die jungen Menschen ziehen fort, zurück bleiben die wenigen alten Palmeros, wie z.B. die beiden Doñas, die mit frischgepresstem Orangensaft auf durstige Wanderer warten und sich freuen, dass mit uns etwas Abwechslung in die dörfliche Stille kommt.
GEHEIMNISVOLLER NORDEN
Busausflug rund um den Norden mit kleinen Spaziergängen
Von der Westseite aus umrunden wir La Palmas Norden, um die faszinierende, üppige und noch teilweise unberührte Seite der Insel zu entdecken. Tiefe Schluchten trennen die einzelnen idyllisch gelegenen Dörfer, die sich auf den Bergrücken direkt an der atemberaubenden Steilküste fast festzuhalten scheinen.
Auf kleinen Spaziergängen, die für jedes Alter und Kondition angenehm durchzuführen sind, erfahren wir mehr über die Botanik und Geologie des überaus interessanten Teils der Insel.
Auf unserer Entdeckungsreise durch den Norden sehen und durchqueren wir die beeindruckende Schlucht der Todesängste, der Barranco de Las Angustias.
Weiter Richtung Norden besuchen das idyllische Dorf Las Tricias. Die malerischen Orte wie Roque Faro, Franceses, Gallegos liegen in ihrer herrlich grünen Landschaft, direkt an der Steilküste des Nordens, wo das Meer ständig wild an die Klippen schlägt.
Angekommen im Nordosten spazieren wir zu dem größten Drachenbaumhain der Kanaren in La Tosca. Imposant strecken sie sich gen Himmel.
Zum Abschluss unserer Tour besuchen wir das wohl schönste Dorf des Nordostens, San Andrés mit seinen schönen Gebäuden aus dem 16. Jahrhundert, der hübschen Plaza an der Kirche, die zum Verweilen und auf einen Café cortado einlädt.
CHARMANTER SÜDEN
Busausflug rund um den Norden mit kleinen Spaziergängen
Der Süden, heiter und sonnig, beherbergt einige überraschende Enklaven voller Schönheit und Charme. Auf unserer Exkursion über die Südseite der Insel, entdecken wir die beeindruckende kulturelle, künstlerische wie landschaftliche Seite La Palmas.
Ein Besuch in der Manufaktur, in der heute noch nach traditioneller Art Zigarren, Puro genannt, von Hand herstellt werden, die atemberaubende Aussicht in den Nationalpark Caldera de Taburiente von der Cumbrecita aus, werden wir geniessen.
Die Mondlandschaft an der Südspitze beim jüngsten Vulkan des kanarischen Archipels, dem Vulkan Teneguia beeindruckt durch das Farbspiel und Formen der Lava. Die an der Küste gelegenen Salinen von Fuencaliente, wo das Salz, von Hand geschöpft wird, umrunden wir zu Fuss und erfahren mehr über diese traditionelle Arbeit und die verschiedenen Lebewesen und Algen, die dort ihren Platz finden.
Auf der Westseite besuchen wir in Las Manchas die wohl schönste Plaza von La Palma, die Plaza de La Glorieta. Erschaffen vom einheimischen Künstler und Architekten Luis Morera, der mit viel Liebe zum Detail, die kanarische Flora und Fauna in Mosaikarbeiten dargestellt hat.
Die kleinen Wanderungen die wir an der Cumbrecita, in Mazo und an den Salinen unternehmen sind mit geringem Höhenunterschied, sie sind einfach und von jedermann durchführbar.
FASZINIERENDER SÜDEN
Entdecken Sie die faszinierende Landschaft des Südens. Lassen Sie sich überraschen von einzigartigen Enklaven wie die Caldera de Taburiente oder dem Vulkan San Antonio auf unserer Umrundung des Südens, durch idyllische Dörfer und mit fantastischen Panoramen auf Ausblicken auf die Küste des Südens der Insel.
ROQUE & GARAFIA
Durch 5 verschiedenen Vegetationsstufen geht unsere Auffahrt zum zweithöchsten Berg der Kanarischen Inseln. Spektakuläre Aussichten auf rund 2.400 m erwarten uns am Roque de Los Muchachos. Über die gesamte Insel bis zu den Nachbarinseln Teneriffa, La Gomera und El Hierro am Horizont schweift unser Blick.
Observatorische Einrichtungen aus ganz Europa nutzen die ausgezeichnete klare Luft, die wir auf La Palma vorfinden. Nach der Überquerung des höchsten Punktes der Insel geht es in Serpentinen hinab durch Kiefernwald in den Nordwesten der Insel. Ursprüngliche Landschaften, Mandelbaumhaine und immer das tiefblaue Meer am Horizont begleiten uns auf unserem Ausflug.
Wir besuchen im Dorf Puntagorda den Bauernmarkt und erfreuen uns an den kulinarischen Spezialitäten und Kunsthandwerk, die dort angeboten werden.
Weiter geht es Richtung Tijarafe und zum Aussichtspunkt Mirador del Time, wo wir die grandiose Aussicht in die Angustias-Schlucht (Schlucht der Todesängste) haben und weiter über das gesamte Valle de Aridane mit den Orten Los Llanos, El Paso und Tazacorte.
Nun durchqueren wir die imposante Schlucht, die fast ganzjährig das Wasser des Flusses Taburiente führt und werfen nochmals einen letzten Blick in den enormen Kraterkessel des Nationalparks von La Palma, der Caldera de Taburiente.
LA PALMA
...situada en el noroeste del archipiélago canario y con una extensión de 706 km2, es una isla llena de contrastes.
El clima primaveral a lo largo de todo el año, así como un régimen de lluvias moderado, permiten a sus visitantes disfrutar, tanto en invierno como en verano, de su exuberante naturaleza.
Tiene dos partes geológicas bien diferenciadas: el norte, verde y frondoso y el sur, con volcanes muy recientes, un paisaje árido y escasa vegetación.
En el centro se halla una cavidad de proporciones gigantescas: La Caldera de Taburiente (declarada Parque Nacional en 1954). Es un cráter enorme producido por la erosión atmosférica, a lo largo de miles de años. Tiene unos 9 km de diámetro y más de 1.800 m de profundidad, y está bordeada por altísimos picos como el Roque de Los Muchachos, en el norte, que constituye el punto más elevado de la isla (2.426m.).
La Palma es una isla surcada por caminos ancestrales. Caminos antiguos que cruzan barrancos y atraviesan cordilleras. Hoy estos caminos nos permiten acercarnos a los lugares intrínsecos, inaccesibles con medios mecánicos, y disfrutar de la naturaleza más pura y bella de la isla de La Palma. En nuestra revista queremos proponerte las rutas más sugerentes para descubrir La Palma a pie.
A través de nuestra página web descubrirás los paisajes más espectaculares: coladas volcánicas, húmedas praderas, barrancos profundos y acantilados espectaculares.
Decídete, ven a descubrir La Palma... en vivo !!
CAMINO DE ENSUEÑO
Tras las huellas del pasado, caminamos desde Las Trícias a través del idílico paisaje del noroeste de La Palma.
Como si de un paraíso perdido se tratase, se entremezclan fincas exóticas junto a dragos antiguos y campos de almendros.
Las Cuevas de Buracas con sus jeroglíficos prehistóricos nos remiten a la época aborigen, cultura prehispánica que quedó sepultada tras la llegada de los conquistadores en 1.493.
El centro neurálgico de Las Trícias está formado por la iglesia y su plazoleta, en cuyo lateral hallamos un pintoresco bar en donde comparte su tiempo la exótica comunidad foránea junto a los lugareños. Desde allí, un precioso camino empedrado desciende suavemente por entre las casas de recreo, cruzando huertos y jardines y compartiendo la vida cotidiana de los habitantes de este feliz lugar.
Bonitas construcciones de estilo colonial con tejados a cuatro aguas y balcones de madera se agrupan formando núcleos y plazoletas al borde del Barranco de Izcagua. Doña Acerina nos divisa a lo lejos y ya nos espera para ofrecernos sus almendras tostadas. Nuestro descenso sigue hasta llegar al antiguo Molino de Gofio situado en un promontorio desde donde se divisa todo el litoral del noroeste.
A lo lejos descubrimos un grupo de dragos centenarios recreando formas cual gigantescos candelabros. El camino sigue en descenso hacia el barranco en donde podemos distinguir las cuevas que antaño habitaran los benahorítas, hoy rehabitadas por nuevos colonos europeos .
Siempre con el intenso azul del mar como telón de fondo, alcanzamos las Cuevas de Buracas donde, a través de los petroglifos, podremos distinguir las huellas de los antiguos habitantes de La Palma, observar sus trazos tallados en la piedra y descifrar, quizás, sus misteriosos contenidos.
LAS TAPAS TRAS LAS LAVAS
9,30 h. de la mañana. Todavía el sol no despunta tras la cumbre. Una leve penumbra invade las exuberantes dunas de ceniza volcánica. Los pinares centenarios mecen suavemente sus acículas al ritmo de la brisa matinal. Estamos en el Llano de Las Brujas, a más de 1.000 metros sobre el mar.
El sendero serpentea por este exótico e impresionante lugar y nos traga bosque adentro hasta alcanzar el imponente caudal petrificado del río de lava del volcán San Juan.
24 de junio de 1949, día de San Juan, en el amanecer: La tierra se parte y comienza el lento vómito de lavas incandescentes desde las entrañas de la tierra. Unas, fluyen veloces cuesta abajo hasta fundirse con el mar. Otras, más viscosas, se atropellan, cubren y arrasan cualquier vestigio de civilización. Cuando la fiebre del volcán se apaga, un dantesco escenario redibuja el rostro de La Palma.
Nuestro camino sigue ahora hacia el Llano de Tamanca, sorteando pequeñas huertas en donde la vida germina de nuevo y lucha por recobrar el sitio arrebatado por el volcán. En este pintoresco lugar, sembrado de viñedos y salpicado de árboles frutales, florecen bonitas casas de labranza y resurge el quehacer campesino de nuestra isla.
Al filo de la una finaliza nuestra ruta con sabrosas tapas preparadas de manera casera, en el bullicioso caserío de San Nicolás.
CIMA DE LA ISLA
Desde que el pico más alto de La Palma es accesible por carretera, cada vez más apasionados por la naturaleza están llamados a ascender al Roque de Los Muchachos para contemplar la isla desde casi 2.500 metros de altitud. Espectaculares caminos antiguos recorren estas cumbres que antiguamente cruzaron sus gentes arrastrando mercancías de un lado al otro de la isla.
Nuestra ruta se inicia a los pies del Pico de La Cruz (2.351 metros) y discurre por las cumbres hasta el Roque de Los Muchachos. Enseguida descubrimos los precipicios imponentes que desembocan en La Caldera de Taburiente: acantilados de hasta 1.000 metros de caída que van conformando un semicírculo de 27 km de perímetro. Las vistas son espectaculares y nos descubren cada pequeño rincón de la isla. Nuestro camino serpentea suavemente por la hilera de las cumbres entre pequeños ascensos y descensos.
Al llegar al Mirador de Los Andenes la vista se nos dirige hacia el norte. De este a oeste se divisan todos los pueblecitos asomados a sus costas acantiladas. Todo el norte de La Palma está recubierto por un manto de verde vegetación.
Un poco más allá el camino atraviesa una pared de piedra basáltica que parece talmente construida por la mano del hombre. La Pared de Roberto, origen de innumerables leyendas, se originó como consecuencia del enfriamiento de una masa magmática que ascendió por una grieta de la montaña. La erosión y el paso del tiempo han dejado al descubierto este dique basáltico.
El Observatorio Astrofísico del Roque de Los Muchachos está situado muy cerca del pico más alto: El Roque de Los Muchachos. Distintas cúpulas de metal albergan los instrumentos de observación cósmica pertenecientes a distintos países europeos.
El último tramo de nuestro camino nos conduce hasta el pico más alto de la isla: El Roque de Los Muchachos. Ahora estamos a 2.426 metros sobre el nivel del mar, y dominamos toda la isla a vista de pájaro.
BOSQUE ENCANTADO
a: Desde el Cubo de La Galga, un hermoso senderos nos va introduciendo suavemente por uno de los entornos de mayor exotismo y frondosidad de la isla de La Palma: tupidos bosques de laureles y helechos gigantescos, quizás los mas hermosos y espectaculares de todo el archipiélago canario, cuyos orígenes se remontan a la Era Terciaria, tiempos en que el mundo estaba dominado por terribles depredadores y disfrutaba de un fecundo clima tropical.
Tras alcanzar La Somada Alta, mirador situado a 900 metros por encima del nivel del mar, nos extasiamos con las vistas supremas a los pequeños poblados de la vertiente nordeste de la isla y nos preparamos para el descenso.
Poco a poco vamos penetrando en el corazón del Bosque Encantado, una jungla prehistórica cargada de vegetación frondosa, con helechos majestuosos descolgándose de las húmedos riscos, lianas que tejen sus redes desde las altas copas de los árboles y una miríada de hermosas plantas y flores sembrando cada pequeño rincón del bosque.
Mas allá, el sendero nos va conduciendo hacia los primeros claros, en donde los labradores preparan ya sus terrazas de cultivo. El paisaje comienza a salpicarse de casitas y podemos disfrutar ahora del día a día de los lugareños, afanados en sus quehaceres cotidianos.
a+b: En el poblado de San Bartolo, con sublimes vistas a los barrancos del norte, terminamos la primera parte de esta exquisita ruta botánica. Desde ahí el camino todavía sigue una hora más para aquellos que quieren explorar el dramático barranco de Nogales, y extasiarse con los espectaculares panoramas sobre la costa del este.
A LA COSTA DE LOS PESCADORES
Desde La Punta, en el noroeste de la isla, ascendemos por un antiguo camino empedrado a través de un mar de almendros hasta alcanzar el filo del acantilado que bordea el espectacular Barranco de Las Angustias. En un pequeño mirador encontramos grabados rupestres pertenecientes a la cultura Benahorita.
La vista es extraordinaria y cuesta poco imaginar qué sentían los antepasados de La Palma al observar desde ahí el enorme cráter de La Caldera de Taburiente, el Valle de Aridane, la cordillera sur que constituye la Ruta de Los Volcanes, o la cumbre central que da paso al incomparable espectáculo de las nubes cayendo en forma de enormes cascadas.
Desde aquí el zigzageante camino un continuado descenso nos lleva hasta el Puerto de Tazacorte, situado en el extremo del Barranco de Las Angustias, salida natural de La Caldera de Taburiente.
A lo lejos divisamos el antiguo refugio pesquero con sus tabernas de pescadores y su bulliciosa actividad cotidiana. Miles de toneladas de plátanos fueron embarcadas desde aquí a principios del siglo XX con destino a Inglaterra, empujando a la economía palmera que floreció al amparo del cultivo intensivo del plátano. Una actividad que todavía hoy sigue siendo el motor de la economía insular.
La protegida playa de arena negra que se extiende entre la escollera del nuevo y del viejo puerto, nos ofrece, tras la caminata, una excelente oportunidad para tomar un refrescante baño o solaparnos bajo el sol del atardecer.
CALDERA DE TABURIENTE
La Caldera de Taburiente es uno de los mayores cráteres de erosión del mundo. Está situado en el mismo centro de la isla y lo conforman un círculo de cumbres de casi 2.500 metros de altura. Las cumbres más elevadas se desploman verticalmente hacia el interior del cráter, con caídas de hasta 1.000 metros.
En su interior encontramos riachuelos, cascadas, barrancos así como gran variedad de plantas y flores. La Caldera tiene un diámetro de 9 km. y un perímetro de unos 27 km, y debido a su especial orografía, goza de un clima soleado y ausencia de vientos durante casi todo el año. En 1.954 fue declarado Parque Nacional. Con Vehículos todoterreno cruzamos el Barranco de Las Angustias, siguiendo por una pista serpenteante que nos conduce hasta Los Brecitos (a 1.040 metros sobre el nivel del mar).
Desde ahí un sendero bien cuidado desciende suavemente hacia la “Zona de Acampada”. Las Casas de Tenerra y las Casas de Taburiente constituyen los únicos núcleos habitados y sus terrazas de cultivo abandonadas son testimonio de una floreciente actividad agrícola ya pasada. En la Zona de Acampada, a la orilla del Río Taburiente, encontramos un lugar ideal para reposar y disfrutar del espléndido paisaje que nos rodea, rodeados por un circo de cumbres espectaculares.
Al otro lado del riachuelo nuestro camino se dirige hacia el Barranco de Almendro Amargo y desciende bruscamente hasta alcanzar el Barranco de Las Angustias.
Caminando entre las piedras y cruzando una y otra vez el breve riachuelo que fluye constante, nuestras dos últimas horas discurren por el barranco cuyo nombre evoca el sentimiento que produce: Angustias. Lavas almohadilladas procedentes de antiguas emisiones submarinas aparecen hoy al descubierto. Capas basálticas de distintos tonos y formas se van intercalando con las pequeñas charcas de agua cristalina y los bonitos saltos de agua que en el último tramo del camino salpican nuestro paisaje.
RUTA DE LOS VOLCANES
La Ruta de los Volcanes puede describirse quizás como la ruta más espectacular e impresionante, no solamente por el dramatismo de su paisaje volcánico, sino también por las increíbles perspectivas a las dos vertientes de La Palma desde una cordillera que alcanza casi los 2.000 metros de altura.
Toda la Cumbre Vieja es un enorme volcán que a lo largo de los años se ha manifestado a través de erupciones periódicas. Desde el Refugio del Pilar hasta el Faro de Fuencaliente infinidad de cráteres de distintas épocas salpican un paisaje de aspecto lunar.
Desde los 1.440 m. sobre el nivel del mar, nuestra ruta se inicia en El Refugio del Pilar, desde donde caminamos siempre en dirección sur. El camino asciende poco a poco y nos va mostrando los primeros escenarios: el llano de El Paso, el Pico Bejenado, La Caldera, La Cumbre Nueva... Tras la primera hora alcanzamos el cráter del Hoyo Negro, un cono formado por cenizas y conglomerados, cuya erupción tuvo lugar en el año 1.949.
Las Deseadas (dos cráteres antiguos) constituyen el punto más elevado de nuestra ruta: 1.949 m. Nos encontramos ahora por encima de la altura de las nubes. Las tres islas vecinas se divisan con nitidez. Hacia el oeste, un mar tranquilo baña las costas en las que se extienden sus pueblecitos.
En el norte, el enorme Cráter de La Caldera corona la isla. Tras un suave descenso llegamos al Volcán Martín que se distingue por sus tonalidades rojas en contraste con los verdes pinares.
Cuando alcancemos Fuencaliente, habremos caminado 19 km. durante más de 7 horas, y esta ruta nos habrá remitido a los tiempos en que sus gentes estaban obligados a cruzar la isla de norte a sur para transportar sus mercancías. Entonces, la Ruta de Los Volcanes era el camino habitual de mercaderes y campesinos que en su quehacer diario disfrutaban de estos soberbios paisajes.
NORTE SALVAJE
El norte, sin duda la zona con más encanto de La Palma, es el escenario de esta impresionante ruta a pie que nos lleva hasta El Tablado, un pintoresco pueblo colgado entre dos profundos barrancos.
Desde La Zarza, desciende nuestro camino hacia Don Pedro por entre las fayas y los brezos, cruzando terrazas de cultivo y con la constante perspectiva de las cumbres imponentes del Roque de Los Muchachos.
A lo lejos ya se divisan las primeras casas salpicadas en las verdes laderas del norte. Entre éstas se perciben profundos barrancos que separan inevitablemente a los caseríos. Al fondo, un mar embravecido golpea las costas limando sus acantilados. Los ladridos de los perros nos indican una casa habitada, la última casa que encontramos antes de acometer la travesía del Barranco de Fagundo, sin duda, el barranco más espectacular de la isla.
a+b: Al otro lado, El Tablado se asoma perezoso como si estuviera inmerso en el sopor de su siesta diaria.
El camino zigzaguea hacia abajo entre las capas descubiertas por la erosión. Un autentico jardín natural se extiende a nuestros pies: tajinastes azules, rosados y blancos entre cardonales y tabaibales, bejeques de flor amarilla, vinagreras de color rojizo...
Tras un ascenso de 45 minutos alcanzamos las primeras casas. El Tablado es un remanso de paz. Sus gentes nos observan sorprendidas y sonrientes. Verdes terrazas salpican el paisaje mostrando sus cosechas: papas, maíz, cebada... su única calle nos conduce hasta el bar de Eliseo, situado en el borde del Barranco de Los Hombres.
Desde una improvisada terraza invadida por el olor de los establos vecinos, nos solapamos con una grandiosa vista a la costa del norte de La Palma. Nuestra caminata ha terminado.
NORTE SECRETO
Esta excursión nos introduce en el siempre verde y frondoso Nordeste de La Palma.
El Nordeste, bañado por los constantes vientos alisios, contrasta en vegetación con la calurosa y árida cara Oeste de la isla. El Barranco del Agua, en la Reserva de La Biosfera del Canal y Los Tilos, está dominado por una vegetación de origen terciario en donde podremos apreciar los enormes Helechos Gigantes y Bosques de Laureles (laurisilva), en un ambiente de extrema humedad y aire puro. Raros endemismos del reino vegetal o animal encuentran su hábitat y refugio seguro en dicho entorno, tales como la Paloma Rabiche, que se alimenta de las vainas de los laureles.
Un poco más al norte, al nivel de la costa, alcanzamos el Faro de Punta Cumplida en cuyo pintoresco entorno se encuentran la Piscinas Naturales de La Fajana. Charco Azul y Puerto Espindola, las siguientes etapas de nuestro periplo, se hallan enclavados en la comarca de San Andrés y Los Sauces, bañados por un mar de plataneras que se cultivan de manera tradicional, al aire libre, y aportan un hermoso tono verde a toda la costa del noroeste.
El idílico pueblo de San Andrés y su hermoso entorno junto al mar, nos invita a tomar un respiro y a callejear por los alrededores de su plaza e iglesia antes de proseguir nuestra ruta hacia Puntallana.
La Casa Lujan, antigua casona reconvertida hoy en museo etnográfico, exquisitamente reamueblado y equipado para ilustrar el estilo de vida campesino del lugar en el pasado siglo, nos ofrece la oportunidad de una última visita antes de acometer el regreso a los hoteles.
SUR FASCINANTE
¡ Sorpréndete con los impresionantes contrastes y paisajes fascinantes del Sur !
Enclaves únicos y soberbios panoramas nos aguardan mientras rodeamos la mitad sur de La Palma: La espectacularidad mayestática de la Caldera de Taburiente o los inquietantes paisajes volcánicos de Fuencaliente nos aguardan.
Panoramas espectaculares se van abriendo paso a lo largo de todo el recorrido mientras dejamos atrás idílicos caseríos colgando de las abruptas laderas. La primera etapa nos conduce hasta el Real Santuario de La Virgen de Las Nieves, situado a 300 metros sobre la capital, Santa Cruz de La Palma, en donde hallaremos la Capilla de La Virgen, edificio construido en el siglo XVI, formado por bellos techos de madera con adornos al estilo mudéjar.
En su interior, situada en un impresionante altar forrado de plata de la época, se halla la Virgen, Patrona de La Isla y fiel guardiana de los avatares de La Palma, muy festejada por su pueblo cada cinco años. Hermosos paisajes se suceden hasta la Villa de Mazo, en donde descubrimos el quehacer diario de Ramón y Vina en su molino-taller de cerámica aborigen.
En la punta sur de la isla, el imponente cráter del Volcán San Antonio (erupción de 1.649) nos descubre la sobrecogedora belleza de los paisajes recientes y sus espectaculares vistas al último volcán de Canarias: el Volcán Teneguía.
Nuestro periplo nos conduce hasta el mismísimo corazón de La Palma: el cráter de la Caldera de Taburiente. Desde La Cumbrecita disfrutamos de privilegiadas vistas hacia el Roque de Los Muchachos (2.426 m.) y la hilera de cumbre que conforman su cráter.
En nuestro suave paseo desde La Cumbrecita hasta el Mirador de Las Chozas disfrutaremos también, a vista de pájaro, de inigualables vistas hacia el Roque Idafe, el Río de Taburiente y el Barranco de Las Angustias.
ROQUE & GARAFIA
Hasta alcanzar el Roque de Los Muchachos, situado a 2.426 metros sobre el mar, dejamos atrás cinco diferentes pisos de vegetación en un vertiginoso ascenso hasta el punto más elevado de La Palma.
Una extraordinaria perspectiva se abre ante nosotros, mostrando la grandiosidad del Cráter de La Caldera de Taburiente a vista de pájaro. En el horizonte se dibujan las siluetas de las vecinas islas de Tenerife, La Gomera y El Hierro. Diversos miradores se extienden sobre las cresterías y nos van mostrando los más pequeños detalles sobre cualquier rincón de la isla. Debido al aire puro y la absoluta oscuridad de sus noches, este enclave se ha convertido en un privilegiado entorno para la observación astronómica. Su inmensa atalaya alberga uno de los mayores observatorios del mundo: el Observatorio Astrofísico del Roque de Los Muchachos.
Ahora la serpenteante carretera nos conduce hacia el Oeste en un rápido descenso hacia la costa. Los hermosos pinares dejan paso a un mar de almendros, cuya flor será en Enero, en un paisaje de escarpadas terrazas y pequeñas bodegas tradicionales. Puntagorda y su Mercadillo del Agricultor nos reciben con brazos abiertos para mostrarnos sus exquisitas especialidades e interesantes productos artesanos.
El recorrido por la costa Oeste cruza Tijarafe y alcanzar el majestuoso Mirador del Time, en donde podemos disfrutar de una grandiosa perspectiva sobre el Barranco de Las Angustias, las planicies del Valle de Aridane y la espectacular cordillera sur, también conocida como Ruta de Los Volcanes. Tras cruzar el enorme cañón por donde fluyen las aguas del Río de Taburiente, visitamos el pintoresco Puerto de Tazacorte, primero y la Villa de Tazacorte, después, también conocida cariñosamente como el París chiquito, antes de acometer el regreso a los hoteles
LA PALMA
... ligt ten noordwesten van de Canarische archipel, en heeft een oppervlakte van 706 km2, dit is een eiland vol contrasten.
Het weer doet denken aan de lente het hele jaar door, en de neerslag is matig, zodat bezoekers kunnen genieten van de uitbundige schoonheid van het eiland in de winter en de zomer.
Het eiland is verdeeld in twee zeer verschillende geografische gebieden: het noorden is groen en lommerrijk, terwijl het zuiden, met recent gevormde vulkanen, bestaat uit een dorre landschap waar de vegetatie is schaars.
Tussendoor is er een gigantische holle ruimte: La Caldera de Taburiente (dat was een Nationaal Park verklaard in 1954). Dit is een enorme krater die door duizenden jaren van erosie. Het meet ongeveer 9 km in diameter, en is meer dan 1.800 meter (5900 voet) diep. Het is omgeven door hoge pieken, zoals de Roque de Los Muchachos naar het noorden, dat is het hoogste punt van het eiland, op 2.426 m (7959 voet).
La Palma wordt doorsneden door de oude paden. De oude routes lopen over ravijnen en bergketens, en vandaag deze paden kunnen we dicht bij die verborgen, afgelegen plaatsen die gewoon niet kan worden bereikt door mechanische transport, krijgt te genieten van de zuiverste, mooiste natuurwonderen van La Palma. In ons magazine, willen we graag de meest uitnodigende routes voor te stellen voor het ontdekken van La Palma te voet. Via de pagina's van ons magazine ontdekt u de meest spectaculaire landschap: vulkanische bergpassen, zwoele weiden, diepe ravijnen en spectaculaire kliffen.
Maak de beslissing: kom binnen en ontdek La Palma ... live!
DE DROOMPADEN
Onze wandeling begint in het dromerige dorpje van Las Tricias, in het noordwesten van het eiland. Over geplaveide wegen en via oude dorsplaatsen, komen we voorbij aan idyllische plekjes. In de omgeving van La Tricias beleeft men een La Palma dat eruit ziet als een plaatjesboek. Weelderige tuinen, lieflijke groepjes drakenbomen en de voortdurende blik over de weidse oceaan, maakt dit tot een door de natuur gezegende landstreek. - en daar dwars doorheen voert onze wandeling.
Deze streek biedt ons tevens enig inzicht in het boerenleven. Op groene terrassen staan oude, uit vulkaangesteente opgebouwde boerenhoeven. De wieken van een oude korenmolen rijzen op naar de hemel en tonen aan dat hier vroeger op grote schaal koren werd verbouwd. Het werken op de terrassen was moeizaam en zwaar. Heden ten dage liggen ze er verlaten bij, maar veranderen in het voorjaar tot bonte bloemenweiden.
In februari bloeit hier de amandelbloesem. Onderweg biedt Acerina, een plaatselijke boerin, ons haar gebrande amandelen aan.
De landstreek om Las Tricias was eens een nederzettingscentrum van de Guanchen, de oerinwoners van La Palma. De grotten van Buracas, waar zij tot voor 500 jaar geleden nog woonden, is een andere bezienswaardigheid op onze route. Momenteel worden zij door inheemsen gebruikt en door mensen die graag buiten de maatschappij willen leven. De weg daar naartoe loopt door prachtige amandel-, sinasappel- en drakenboomgroepen.
Aansluitend omzomen cistusrozen en wilde artisjokken ons pad door dit kleine paradijs. Aansluitens aan deze wandeling bezoeken we de boerenmarkt van Puntagorda, waar producten, zoals honing, geitenkaas, wijn, huisgemaakte sauzen en amandelkoekjes worden aangeboden.
LAVA, WIJN EN TAPAS
Door pijnboombossen brengt de bus ons naar het startpunt van deze toer boven het door de zon verwende Aridanedal.
Voor ons breidt zich een onwerkelijk landschap uit, dat doet denken aan een skigebied - alleen in plaats van sneeuw zijn de hellingen bedekt met zwart-bruine fijne lavakiezeltjes.
We “lopen” een stuk van deze lavahelling naar beneden. Jonge groen-gele pijnbomen groeien uit de zwarte bodem, alsof ze er hier en daar ingestoken zijn. Rechts van ons zien we de grillige kraterrand van de Caldera oprijzen.
Na wilde vijgen- en kastanjebomen, komen we door een lichtdoorlatend pijnbomenbos. Plotseling wordt onze weg verspert door een brede, gestolde lavastroom. Het is een uitloper van de vulkaanuitbraak van San Juan. Heden ten dage is nog altijd duidelijk de loop van het magma te herkennen. De vlechtachtige in elkaar gedraaide lavabanden zien eruit alsof zij pas gister in de stroom zijn verstart.
Deze lavastroom heeft in 1949 grote delen van Las Manchas en San Nicolas onder zich begraven.
Snel daarna kunnen met eigen ogen zien, hoe snel het eens zo vruchtbare land zich inmiddels weer heet hersteld: voor ons breiden zich namelijk de wijnvelden van Las Manchas met hun jonge ranken uit. Vulkanische bodem houdt bijzonder lang de warmte vast, wat de eilandwijn een krachtige smaak geeft. We kunnen ons daar na onze wandeling van overtuigen door bij het nuttigen van de typische tapas de inheemse wijn te proberen.
HET DAK VAN HET EILAND
Door pijnboombossen brengt de bus ons naar het startpunt van deze toer boven het door de zon verwende Aridanedal.
Voor ons breidt zich een onwerkelijk landschap uit, dat doet denken aan een skigebied - alleen in plaats van sneeuw zijn de hellingen bedekt met zwart-bruine fijne lavakiezeltjes.
We “lopen” een stuk van deze lavahelling naar beneden. Jonge groen-gele pijnbomen groeien uit de zwarte bodem, alsof ze er hier en daar ingestoken zijn. Rechts van ons zien we de grillige kraterrand van de Caldera oprijzen.
Na wilde vijgen- en kastanjebomen, komen we door een lichtdoorlatend pijnbomenbos. Plotseling wordt onze weg verspert door een brede, gestolde lavastroom. Het is een uitloper van de vulkaanuitbraak van San Juan. Heden ten dage is nog altijd duidelijk de loop van het magma te herkennen. De vlechtachtige in elkaar gedraaide lavabanden zien eruit alsof zij pas gister in de stroom zijn verstart.
Deze lavastroom heeft in 1949 grote delen van Las Manchas en San Nicolas onder zich begraven.
Snel daarna kunnen met eigen ogen zien, hoe snel het eens zo vruchtbare land zich inmiddels weer heet hersteld: voor ons breiden zich namelijk de wijnvelden van Las Manchas met hun jonge ranken uit. Vulkanische bodem houdt bijzonder lang de warmte vast, wat de eilandwijn een krachtige smaak geeft. We kunnen ons daar na onze wandeling van overtuigen door bij het nuttigen van de typische tapas de inheemse wijn te proberen.
HET SPROOKJESBOS
Deze wandeling leidt ons door een betoverend en beneveld bos, die tot het biosfeer-reservaat van Los Tilos behoort. Cubo de La Galga bevindt zich in een van de regenachtigste gebieden van het eiland en biedt een uiterst weelderige en oerwoudachtige vegetatie.
We duiken op zo’n 550 meter hoogte onder in het dichte bladerdek van deze laurierjungle. Deze uit het tertiair stammende oervegetatie vindt zijn oorsprong in het middellandse zee gebied, maar is daar al sinds de ijstijd uitgestorven.
Langs een door klimop en liaanachtige rankengewassen bedekte rotswand kronkelt zich het pad. Absolute stilte, alleen zo af en toe is het koeren van een laurierduif te horen. Slechts zelden gunnen de bomen ons blikken in deze altijd groene kloof.
Het groene dak opent zich pas weer, wanneer we de bredere bosweg bereiken, die ons naar het uitzichtpunt Somada Alta brengt. Bij helder weer ligt hier het volledige noordoosten aan onze voeten. Vanaf de vuurtoren van Barlovento tot aan de Barranco Nogales. Direct voor ons het kleine dorpje van San Bartolo, het doel van onze eerste etappe.
Vanaf dit moment verandert de plantenwereld naarmate we afdalen. Perzik- en amandelbomen lossen hier boomheide en gagelstruiken af. De tuinen van de Palmeros geven ons een indruk van de lokale landbouw: aardappelen, maïs, artisjokken, paprika en ook protea’s, een Afrikaanse bloem die wordt gecultiveerd en voor het grootste deel naar Nederland wordt geëxporteerd.
In het plaatsje San Bartolo begint het tweede deel van deze zeer afwisselende wandeling:
Op onze weg richting de kust beleven we de succulente vegetatiezone. Door een adembenemende mooie kloof komen we bijna tot aan de zee. Na een moeizaam gedeelte te zijn gestegen passeren we bananenplantages en wijnvelden en sluiten wij boven een van de meest fascinerende stranden van het eiland, Playa Nogales, onze wandeldag af.
NAAR DE VISSERSKUST
Door verwilderde landbouwterrassen met amandelbomen, vijgencactussen, mispelbomen en wijnvelden gaat het via een steil aangelegd koningspad in dit bergachtige noordwesten omhoog. Vroeger voorzagen deze planten de bewoners van hun eerste levensbehoeften, maar ook nu nog spelen zij een rol in de landbouw van deze regio.
Gedurende deze wandeling doorkruizen we verschillende mini klimaatzones, met een rijke en afwisselende vegetatie. In de hoger gelegen gebieden hebben de wilde bloemen de overhand, waar zijn de talrijke, liefdevol gerestaureerde, casitas omzomen.
Het landschap wordt al snel door kloven en bizarre rotsformaties gekenmerkt. Vanaf het prachtige vergezicht Torre del Time (1.160 m) aan de Caldera rand, wordt ons een blik gewaar over het gehele zuidwesten van het eiland en natuurlijk de Atlantische oceaan.
Hoe verder we afdalen, des te vaker krijgen we de bananen- en avocadoplantages in beeld. Dit zijn momenteel de belangrijkste landbouwproducten van het eiland. Er worden echter ook proeven gedaan met nieuwe teeltproducten, zoals b.v. de verbouw van de Afrikaanse sierbloem Protea.
Kort na het uitzichtpunt “Mirador del Time” - bekend vanwege zijn fantastische blik over het volledige Aridanedal - gaat de rotswand steil naar beneden.
Hier op dit punt direct aan de kust staan kolossale villa’s met weelderige tuinen en uitgestrekte plantsoenen, die onze aandacht trekken. De oude transportweg, een koningspad, welke momenteel bij gelegenheid wordt benut om de halsbrekende sprong “Salto de Pastor” te maken door de herders met hun houten lansen, voert ons in talrijke serpentine bochten naar beneden naar de haven van Tazacorte. Puerto de Tazacorte is het dorpje met de meeste zonne-uren van Europa! Na de inspannende afdaling verfrist het nemen van een bad in de oceaan. Wie zin heeft, komt op adem op een van de kleine terrasjes aan de boulevard.
CALDERA DE TABURIENTE
Een dag vol natuurattracties wacht ons tijdens deze wandeling in het Nationaal Park van La Palma, de Caldera de Taburiente. We dalen af in deze diepe reuzenkrater met zijn eenmalige flora, zijn ondergrondse bronnen, watervallen en zijn historische plaatsen.
Het rijden met de vierwiel aangedreven bus naar Los Brecitos, het uitgangspunt voor deze wandeling, is al een avontuur op zich.
De eerste twee uur lopen we over een tapijt van pijnboomnaalden door een aangenaam schaduwrijk bos. Bij het uitzichtpunt van Lomo de Tagasaste hebben we voor de eerste maal een goede blik in de enorme ketel.
Hoewel in privé-bezit, valt vrijwel het gehele gebied van de Caldere, vanaf 1954 onder Natuurbescherming, zijnde een van de eerste Nationale parken van heel Spanje.
Tegen de middag bereiken we de Playa de Taburiente, de enige het gehele jaar door water voerende rivier van de Canarische archipel. Bijzonder mooi is het iets verder stroomafwaarts, waar men in uitgeslepen basaltbekkens de warm gelopen voeten te koelen. Een romantische idylle in dit door diepe kloven doortrokken rotslandschap. Zelfs wonderschone bergweiden zijn hier te vinden.
In de daarop volgende afdaling, valt steeds weer Roque Idafe op, aan wiens voet de oerinwoners, de Guanchen, hun goden offers brachten. Er is geen zuchtje wind. Het hars van de Canarische pijnboom verspreidt zijn lucht in de middaghitte. Bij de bodem van de kloof stoten we op een bedding, hier volgen we de stroom tot dat de waterloop zich bij de Taburiente voegt. Deze plek heet om voor de hand liggende redenen “Dos Aguas” (twee wateren). Hier hebben we de “Barranco de Las Angustias”bereikt. De naam herinnert aan de laatste slag tussen de Guanchen en de Spaanse veroveraars: de kloof van de doodsangsten.
Angsten behoeven we niet uit te staan, wel hebben we enige handigheid nodig, wanneer we met een wandelstok meerdere malen over de stenen in de rivierbedding balanceren. Door de erosie heeft het water hier indrukwekkende basaltformaties blootgelegd. Kussenlava in verschillende scharkeringen, die miljoenen jaren geleden uit het binnenste van de aarde omhoog zijn gedrukt.
Daar, waar de laatste druppels in de bodem verdwijnen, besluiten we deze, indrukvolle wandeldag.
HET ONBEKENDE NOORDEN
Stil en afgelegen presenteert het ruige noorden zich. Een landschap waar licht- en nevel elkaar afwisselen,onderbroken door bizarre barrancos en ruwe bergruggen, die aan maar weinig nederzettingen een plaats biedt. Hier wordt de natuur teruggebracht tot de basis en onderworpen aan de wetten van weer en wind.
Over slingerpaden gaan wij de Barranco Magdelena naar beneden, waarbij we voorbij komen aan waterbronnen en dicht kreupelhout, naar een oude wasplaats die vroeger de boerinnen rond het dorp Don Pedro als trefpunt en werkplek diende. Terwijl de was droogde, verdreven de vrouwen de tijd met borduren, geitenvoer verzamelen en het maken van een praatje.
Terwijl de hoogte afneemt, komen er steeds meer open plekken die ons een weidse blik gunnen op de steile kusten. De vegetatie wordt kleurrijker: blauw- en witbloeiend slangekruid, gele huislook en rode maanzuring. Langs dadelpalmen, drakebomen en stekelige OPUNTIEN bereiken we boven op een hoge bergrug het uitzichtpunt van Don Pedro.
In de verte zien we ons doel, het dorp El Tablado. Maar voor ons doemt eerst nog de geweldige Barranco Fajundo op. Aan de tegenover gelegen steile wand, tekent zich het verloop van het pad af, welke zich zigzaggend 300 m naar boven slingert.
Voor de inheemsen was deze “camino real” vroeger de enige verbindingsweg tussen de kustdorpjes. Moeizaam was het vervoer van granen en aardappelen.
Onze weg naar de bodem van de kloof brengt ons bijna tot op zeeniveau , hier steken we de bedding over, waar alleen in de winter, na zeer sterke regenval het water zich een weg naar de zee zoekt.
Een beetje conditie heeft men wel nodig voor de voor ons liggende beklimming. Maar het is de moeite waard. Met El Tablado bereiken we misschien wel het mooist gelegen dorp van het eiland.
De idyllische afzondering heeft wel zijn prijs, de jonge mensen trekken weg en achter blijven de weinige oude Palmeros, zoals b.v. de beide doñas, die verheugd met versgeperste sinasappelsap op de dorstige wandelaars wachten, omdat het wat afwisseling brengt in het stille dorpsleven.
ZUDERSE CHARMS
Het Zuiden, vrolijk en zonnig, is een gebiedvol schoonheid en charme. Onze tocht over het zuidelijk gedeelte van het eiland neemt u mee op ontdekking van de meest indrukwekkende culturele en artistieke iconen van La Palma.
U bezoekt een tabaksfabriek waar nog op traditionele wijze wordt geproduceerd, u bezoekt de prachtigste uitzichtspunten over het Nationale Park Caldera de Taburiente en andere gebieden met onvoorstelbare natuurlijke schoonheid, u wandelt door een spectaculair maanlandschap gevormd door de jongste vulkaan van de Canarische Eilanden, de vulkaan Teneguía en als hoogtepunt ontdekt u het natuurlijk productieproces van zeezout op één van de,meest karakteristieke plekken van het eiland La Palma: Las Salinas de Fuencaliente.
Onze tocht door het zuiden is bezaaid met kleine, eenvoudige wandelingen over oude koningspaden en wandelwegen met weinig hoogteverschil, geschikt voor iedereen.
HET GEHEIMZINNIGE NOORDEN
We vertrekken vanuit het oosten en omcirkelen het noorden van La Palma om zo de weelderigste, wildste en geheimzinnigste kant van het eiland te ontdekken. De diep uitgesneden kloven verspreiden de kleine, idyllische dorpjes, gelegen op de bergruggen alsof ze zich aan de steile kusten vastklampen, uit elkaar. Op kleine wandelingen, geschikt voor iedere leeftijd en conditie, leren we meer over de botaniek en de geologie van het veruit interessantste deel van het eiland.
Op deze ontdekkingstocht naar het noorden, bezoeken we het mooiste dorpje van het noordoosten, San Andrés. Staan we verbaasd bij de grote verzameling drakenbomen in La Tosca, wandelen we door het fotogenieke dorp El Tablado en zijn imposante kloven, lopen we voorbij de amandelbomen in de buurt van Las Tricias en we bezoeken Puerto de Tazacorte....
HET FASCINERENDE ZUIDEN
Ontdek het fascinerende vulkanische landschap van het zuiden.
Er wachten spektaculaire enclaves zoals de Caldera de Taburiente en de Vulkaan San Antonio tijdens onze rondrit door idyllische dorpjes en fantastische panorama’s op de steile kusten van het zuiden van het eiland.
ROQUE & GARAFIA
Spektaculair uitzicht op 2.426 m boven de zeespiegel tot aan de buureilanden aan de horizon.
Na het oversteken van het hoogste punt van La Palma rijden we via het noordwesten naar Garafía en bezoeken de boerenmarkt van Puntagorda en genieten van het imposante uitzicht van Mirador del Time.
