NAToUR trekking Programm

WANDERN und TREKKING AUF LA PALMA
Kanaren

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TENEGUIA-TOUR - Wandern auf den Feuerbergen.

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Die ganze Spannung aktiven Vulkanismus spüren wir bei dieser interessanten Tour im Süden. Heisse Felsspalten und Schwefelgeruch zeugen vom letzten Ausbruch der Kanaren 1971, dem Teneguia. In einer Fischerbucht erwartet uns ein kleiner Imbiss.

Streckenlänge: 6 km
Wanderzeit: ca. 3,5 Std. (incl. Pausen)
Höhenunterschiede:  + 20 m / - 700 m

Ein Vulkanausbruch zählt wohl zu den spektakulärsten Naturereignissen, die ein Mensch erleben kann. Es ist erst 35 Jahre her, dass der Vulkan Teneguia im Süden der Insel  24 Tage lang Feuer und Lava spie. Wir können uns ein wenig in die Zeit des Ausbruchs zurückversetzen. Wir starten im Winzerort Los Canarios, in dem sich eine der modernsten  Weinkellereien der Kanaren  befindet. Auf den warmen Lavakieshängen und 600 m Höhe findet der Wein ideale Bedingungen; der Ertrag reicht für mehr als  1,5 Millionen Liter im Jahr.

Unser Weg führt uns zunächst zum einige Jahrtausende alten, imposanten Vulkan San Antonio, der zuletzt im Jahre 1677 ausbrach. Von seinem Rand aus haben wir einen phantastischen Ausblick auf den Vulkan Teneguia, die Leuchttürme, die Salinen und einer kleinen Fischerbucht am südlichsten Zipfel der Insel. Nach dem Besuch im Vulkan-Informationszentrum kommen wir auf dem Weg zum Teneguia an Felszeichnungen der Ureinwohner vorbei. Bis heute liessen sich diese Inschriften nicht entziffern. Zaghaft ergreift die Vegetation wieder Besitz vom schwarzen Boden. Dem Lavakies setzen endemi-sche Pflanzen, wie weissblühender Natternkopf, lila Strandflieder und giftgrüner Meeressalat bunte Farbtupfer auf. 

Rötlich und gelb erhebt sich die zerborstene Vulkanruine des “jungen” Teneguia mehr als 100 m aus der fremdartigen Kulisse. Direkt am Krater entströmen  heisse Luft und Schwefelgeruch den Erdspalten und manchmal sieht es aus, als fliesse die Magma noch immer. Den Weg zu den beiden Leuchttürmen an der Küste weist uns der Lavafluss. Gleich dahinter liegen die Salinen von Fuencaliente, wo bis heute Meersalz in Handarbeit gewonnen wird.


TRAUMPFADE - Dorfromantik und Guanchenhöhlen.

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Auf den Spuren der Vergangenheit wandern wir vom romantischen Dorf Las Tricias auf Königspfaden durch den traumhaften Nordwesten. Wie die letzten Paradiese liegen exotische Fincas zwischen Drachen-und Mandelbäumen. Die Buracashöhlen und Felszeichnungen sind stumme Zeugen der Steinzeit. (incl. Imbiss)

Streckenlänge: 6 km
Wanderzeit: ca. 3 Std. (incl. Pausen)
Höhenunterschiede: + 100 m / - 400 m

Unsere Wanderung beginnt im  verträumten Dörfchen Las Tricias, im Nordwesten der Insel. Über gepflasterte Wege, an alten Dreschplätzen vorbei, gelangen wir zu idyllischen Fleckchen. In der Umgebung von Las Tricias erlebt man ein La Palma wie aus dem Bilderbuch: Üppige Gärten, liebliche Drachenbaumhaine und der stete Blick auf den weiten Atlantik prägen diesen von der Natur gesegneten Landstrich – und mitten hindurch führt unser Wanderweg.

Diese Gegend verschafft uns  zugleich einen Einblick ins bäuerliche Leben. Auf grünen Terrassen stehen alte, aus Vulkangestein errichtete Gehöfte. Die Flügel einer alten Getreidemühle ragen  in den Himmel und zeigen an, dass hier einmal in grossem Umfang Getreide angebaut wurde. Die Arbeit auf denTerrassenfeldern war mühsam. Heute liegen sie brach, verwandeln sich aber im Frühjahr in bunte Blumenwiesen. Im Februar blühen hier die Mandelbäume. Auf unserem Weg bietet Acerina, eine Bäuerin, gebrannte Mandeln an.

Der Landstrich um Las Tricias war einst Siedlungszentrum der Guanchen, der Ureinwohner La Palmas. Die Buracashöhlen, in denen sie vor noch gut 500 Jahren lebten, bilden eine weitere Attraktion auf unserer Route. Heute werden sie von Einheimsichen und Aussteigern genutzt. Der Weg dorthin verläuft durch prächtige Mandel-, Apfelsinen-und Drachenbaumhaine.Schliesslich säumen Zistrosen und wilde Artischocken unseren Pfad durch dieses kleine Paradies.

Im Anschluss an diese Wanderung besuchen wir den Bauernmarkt von Puntagorda, wo  hiesige Produkte, wie Honig, Ziegenkäse, Wein, hausgemachte Mojo und Mandelkekse angeboten werden.


Lava, Wein und Tapas - Wandern auf der Sonnenseite

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Durch eine spektakuläre Lavalandschaft wandern wir durch Kiefernwälder und an Weinfeldern vorbei zum Vulkanstrom San Juan (1949). Traumhafte Landschaftsbilder säumen unseren Weg bis zur Tamanca. Hier probieren wir typische Tapas und einheimischen Wein.

Streckenlänge: 9 km
Wanderzeit: ca. 4 Std.  (incl. Pausen)
Höhenunterschiede: + 50 m / - 650 m

Durch Kiefernwälder hindruch fährt uns der Wanderbus zum Ausgangspunkt dieser Tour oberhalb des sonnenverwöhnten Aridanetals.
Vor uns breitet sich eine unwirkliche Landschaft aus, sie erinnert an ein Ski-Gebiet - nur, dass statt des Schnees schwarz-brauner Lavakies die Hänge bedeckt.

Wir “wedeln” ein Stück den Lavahang hinunter. Junge,  grün-gelbe Kiefern wachsen aus dem schwarzen Boden, wie hineingesteckt. Zu unserer Rechten sehen wir den gezackten Kraterrand der Caldera aufragen.

An wilden Feigen- und Esskastanienbäumen vorbei, laufen wir durch einen lichten Kiefernwald. Unvermittelt quert ein breiter, erstarrter Lavastrom unseren Weg, Ausläufer des Vulkans San Juan. Noch heute  kann man deutlich den Lauf des Magmas erkennen. Die zopfartig verflochtenen Bänder wirken, als seien sie erst gestern in ihrem Strom erstarrt. Dieser Lavafluss hat 1949 weite Teile von Las Manchas und San Nicolas unter sich begraben.

Bald darauf können wir mit eigenen Augen sehen, wie schnell sich Furchtbares wieder in Fruchtbares verwandeln kann: Vor uns breiten  sich die Weinfelder von Las Manchas mit ihren jungen Reben aus. Vulkanischer Boden hält besonders lange die Wärme, was dem Inselwein eine kräftige Note gibt.

Davon können wir uns nach der Wanderung bei typischen Tapas und einheimischen Wein überzeugen.


DACH DER INSEL - Spektakuläre Wanderung am Kraterrand

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Alle Vegetationsstufen an einem Tag erleben wir auf unserer Fahrt zum höchsten Gipfel La Palmas, dem Roque de Los Muchachos. Mit 2.426 m Höhe haben wir die subalpine Zone erreicht und wandern am Kraterrand einer der grössten Erosionskrater der Welt, des Nationalparks Caldera de Taburiente. Neben dem Blick in den Krater sehen wir die Insel aus der Flugzeugperspektive und die Nachbarinseln Teneriffa, Gomera und El Hierro.

Streckenlänge: 6 km
Wanderzeit: ca. 3,5 Std.  (incl. Pausen)
Höhenunterschiede: + 150 m / - 300 m

Bei der serpentinenreichen Anfahrt zum Roque de Los Muchachos, in einer Höhe von 2.426 Metern, erleben wir alle Vegetationsstufen der Insel. Selbst wenn sich an den Berghängen oberhalb von Santa Cruz die Passatwolken stauen, hat man durchaus Hoffnung auf Sonne in den Hochlagen. Spätestens im Bereich der oberen Kiefernwaldgrenze lichtet sich der Nebel. Unser Ziel liegt oberhalb der Baumgrenze und oberhalb der Wolkengrenze.

Fern der Zivilisation, dichter am Firmament, passieren wir die grösste Sternwarte der nördlichen Erdhalbkugel. Die  glänzenden Kuppeln, Spiegel und Teleskope wirken utopisch in dieser kargen Landschaft. Mehrere europäische Länder haben sich zusammen geschlossen, um von diesem prädestinierten Standort aus die Bewegung der Himmels-körper zu observieren.

Die rotbraune Felsformation des Roque de Los Muchachos – dem höchsten Berg La Palmas -  thront auf dem Rand der Caldera de Taburiente, einem der grössten Erosionskrater der Welt. Auf diesem Berg-kamm verläuft unsere Wanderung.

Beim atemberaubenden Blick in den Riesenkrater, können wir fast 2.000 m tief bis zum Taburiente-Fluss schauen. Von hier oben, fast aus der Vogelperspektive, lässt sich die Entstehung La Palmas besonders gut erklären. Wo sich heute der Kessel der Caldera befindet, erhob sich vor ca. 1 Million Jahren ein 3.500 m hoher Berg.
Das Panorama schliesst den grünen Norden mit seinen Hügeln, Schluchten und wenigen Gehöften ein.
Unser Pfad wurde früher benutzt, um aus dem  Norden  in die Hauptstadt zu kommen. An einer Stelle erinnert ein Kreutz an einen Palmero, der dort im letzten Jahrhundert von seltenem  Schneefall überrascht wurde und erfror.

Auf der anderen Seite des Kessels  schliesst der Pico Bejenado das weite Rund der Caldera. Dahinter die Cumbre Vieja, die sich mit ihren vielen Vulkankegeln bis in den Süden der Insel zieht.  In der Ferne die Nachbarinseln El Hierro, La Gomera und Teneriffa, das sich meist nur mit der Spitze des Teide zeigt. Diese eindrucksvolle Gradwanderung endet nach 3,5 Stunden am Pico de La Cruz.


MÄRCHENWALD - Lorbeerwald und tiefe Schluchten

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nur A: (mittel) Eine Wanderung für Pflanzenfreunde! Wir beginnen im Cubo de La Galga, mit seinen von Riesenfarnen, Lorbeerbäumen und Lianen verwunschenen Wald zum Aussichtspunkt La Somada Alta, wo wir einen herrlichen Panormablick geniessen. Von hier wandern wir hinunter in  das pittoreske Dörfchen San Bartolo.

Streckenlänge: 7 km
Wanderzeit: ca. 4 Std. (incl. Pausen)
Höhenunterschiede: + 350 m / - 550 m

A+B: (anstrengend)  Nach einer Pause durchqueren wir die beeindruckende Schlucht La Galga und laufen an Bananenplantagen und Weinfeldern vorbei bis zum Strand von Los Nogales.

B
Streckenlänge: 11 km
Wanderzeit: ca. 6 Std.  (incl. Pausen)
Höhenunterschiede: +450 / -950 m

A: Diese Wanderung entführt uns in einen verwunschenen Nebelwald,  der zum Biosphären-Reservat  von Los Tilos gehört. Der Cubo de La Galga befindet sich in einer der regenreichsten Regionen der Insel und bietet eine äusserst üppige, urwaldartige  Vegetation.

Wir tauchen in 550 m Höhe unter die geschlossene Blätterkrone des Lorbeerdschungel ein. Die aus dem Tertiär stammende Urvegetation ist in ihrer ursprünglichen Heimat, dem Mittelmeerraum, seit der Eiszeit ausgestorben.

An einer von Efeu und lienienartigen Rankengewächsen verhangenen Felswand windet sich der Pfad entlang. Absolute Stille,  nur ab und zu ist das Gurren der Lorbeertaube zu hören. Nur selten gewähren die Bäume Einblicke in die tiefe,  immergrüne Schlucht .
Das grüne Dach öffnet sich erst, als wir eine Waldpiste erreichen, die uns zum Aussichtspunkt  Somada Alta führt. Bei klarem Wetter liegt uns der gesamte Nordosten zu Füssen. Vom Leuchtturm Barlovento bis zum Barranco Nogales. Und direkt vor uns das kleine Örtchen San Bartolo, unser erstes Etappenziel.

Von nun an ändert sich mit abnehmender Höhe die Pfanzenwelt. Pfirsich- und Mandelbaüme lösen Baumheide und Gagelsträucher ab. Die Gärten der Palmeros gewähren uns Einblick in die lokale  Landwirtschaft: Kartoffeln, Mais, Artischocken, Paprika, und die Protea, eine afrikanische Blumensorte, die hier kultiviert und zum grössten Teil nach Holland exportiert wird.

A+B: Im Ort San Bartolo beginnt der zweite Teil dieser abwechslungreichen Wanderung: Auf unserem Weg  Richtung Küste erleben wir nun die sukkulente Vegetationszone. Durch eine atemberaubend schöne Schlucht gelangen wir fast bis hinunter ans Meer. Nach dem nun folgenden mühsamen Aufstieg passieren wir Bananenplantagen und Weinfelder und beschliessen oberhalb einer der faszinierenden Strände  der Insel, die Playa Nogales, unseren Wandertag.


ZUR KÜSTE DER FISCHER - Zum Hafen der Märtyrer

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Durch ein Meer von Mandelbäumen erreichen wir den nördlichen Kraterrand der Caldera. Ein schroffer Felsweg führt uns zum “Time”, dem spektakulärsten Aussichtspunkt der Insel. Der Blick ist gigantisch! Ein alter Königspfad führt uns hinab zum Fischerhafen von Tazacorte.
Streckenlänge: 8 km
Wanderzeit: ca. 4 Std.  (incl. Pausen)
Höhenunterschiede: + 200 m / - 650 m

Durch verwilderte Gartenterrassen mit Mandelbäumen, Feigenkakteen, Mispelbäumen und Weinfeldern  geht es auf einem steil angelegten Köngispfad in die Bergwelt des Nordwestens hinauf. Früher stellten diese Pflanzen die Lebensgrundlage für die Einwohner dar und noch heute spielen sie eine Rolle in der Landwirtschaft dieser Region.

Auf dieser Wanderung durchqueren wir verschiedene Miniklimazonen mit abwechslungsreicher Vegetation. In höheren Lagen  bekommen die vielen wilden Blumen die Oberhand – sie umrahmen die zahlreichen, liebevoll renovierten casitas.

Die Landschaft wird bald durch Schluchten und bizarre Felsformationen geprägt. Der prachtvolle Weitblick vom Torre del Time (1.160 m)  am Caldera-Kraterrand, gewährt uns einen Blick über den gesamten Südwesten der Insel und natürlich den Atlantischen Ozean.

Je weiter wir hinabsteigen, desto häufiger  bekommen wir Details der Bananenplantagen und Avokadopflanzungen zu sehen. Dies sind heute die wichtigsten landwirtschftlichen Erzeugnisse der Insel. Es werden aber auch neue Züchtungen erprobt, wie z.B. der Anbau der afrikanischen Zierblume Protea.

Kurz hinter dem „ Mirador El Time“ - bekannt für seinen  fantastischen Blick über das gesamte Aridanetal - fällt die Felswand steil ab.
Auf dieser Nase zum Meer stehen herrschaftliche Villen mit üppigen Gärten und weitläufigen Parks, die sich unserem Blick meist entziehen.

Ein alter Transportweg, der Königspfad, der heute gelegentlich von den Lanzenspringern für ihren halsbrecherischen “Salto de Pastor” genutzt wird, führt uns in zahlreichen Serpentinen hinab zum Hafen von Tazacorte. Puerto de Tazacorte ist der Ort mit den meisten Sonnenstunden in Europa!

Nach dem anstrengenden Abstieg  erfrischt ein  Bad im Atlantik. Wer Lust hat, verschnauft  in einer der kleinen Terrassenbars an der Strandpromenade.


WILDER NORDEN - Wilde Barrancos im ursprünglichen Norden

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Seit Millionen von Jahren sorgen die gewaltigen Kräfte der Erosion für das unverwechselbare Bild des Nordens mit seinen tiefen Schluchten und imposanten Steilküsten. Wir wandern durch die unberührte Natur mit ihren Urwäldern und Dickichten, aber auch Küstenpfaden und Blumenwiesen. Von Pflanzen überwuchert entdecken wir Relikte einst blühender Zivilisation. Nach der Durchquerung der Schlucht erreichen wir ein pittoreskes Dörfchen, wo die Zeit seit Langem stillsteht.

Streckenlänge: 12 km
Wanderzeit: ca. 6 Std.  (incl. Pausen)
Höhenunterschiede: + 350 m / - 900 m

Still und abgeschieden, so präsentiert sich uns der herbe Norden. Eine licht- und nebeldurchflutete Landschaft, durchbrochen von bizarren Barrancos und rauhen Bergrücken, die nur wenigen Siedlungen Platz bietet. Hier reduziert sich die Natur auf das Wesentliche, ist noch ganz und gar den Gesetzen von Wind und Wetter unterworfen.

Auf Trampelpfaden schlängeln wir uns den Barranco Magdalena hinunter, an Wasserquellen und dichtem Unterholz  vorbei, zu einem alten Waschplatz, der früher den Bäuerinnen um Don Pedro als Treffpunkt und Arbeitsplatz diente. Während die Wäsche trocknete, vertrieben sich die Frauen die Zeit mit  Sticken, Ziegenfutter schneiden  und einen kleinem Schwätzchen. Mit abnehmender Höhe mehren sich die Lichtungen, die weite Blicke auf die Steilküste freigeben.

Die Vegetation wird farbiger: Blau- und weissblühender Natternkopf, gelber Dachwurz und roter Mondampfer. An Dattelpalmen, Drachenbäumen und stacheligen Opuntien vorbei erreichen wir den Aussichtspunkt von Don Pedro, hoch oben auf dem Bergrücken.
In der Ferne sehen wir unser Ziel, das Dorf El Tablado. Doch noch trennt uns ein gewaltiger Canyon, der Barranco  El Fagundo. An der gegenüber liegenden steilen Wand zeichnet sich der Verlauf eines Pfades ab, der sich im Zickzack 300m nach oben schlängelt. Für die Einheimischen war dieser “camino real” früher einziger Verbindungsweg zwischen den Küstendörfern. Mühsam war der Transport von Getreide und Kartoffeln.

Unser Weg führt uns nun fast bis Meereshöhe auf den Grund der Schlucht hinunter, hier durchqueren wir das Flussbett, durch dass sich nur im Winter, nach sehr starken Regenfällen das Wasser seinen Weg zum Meer sucht. Ein bisschen Kondition braucht man schon für den vor uns liegenden Aufstieg. Doch die Mühe lohnt sich. Mit El Tablado erreichen wir den wohl schönst  gelegenen Ort der Insel.

Die ländliche Abgeschiedenheit hat ihren Preis, die jungen Menschen ziehen fort, zurück bleiben die wenigen alten Palmeros, wie z.B.  die beiden Doñas, die mit frischgepresstem Orangensaft auf durstige Wanderer  warten und sich freuen, dass mit uns etwas Abwechslung in die dörfliche Stille kommt.


CALDERA DE TABURIENTE - Naturerlebnis im Nationalpark: der Wanderklassiker

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Eine Erlebniswanderung durch den Nationalpark! Im Inneren des ca. 8 km breiten Riesenkraters wandern wir von 1.000 m Höhe durch die kanarenendemischen Kiefernwälder. Wir erreichen den einzigen ganzjährig fliesenden Fluss der Kanaren, den Taburiente. Durch das Land “Acero” mit dem heiligen Idafefelsen der Ureinwohner gelangen wir in die “Schlucht der Todesängste”, die uns mit ihrer submarinen Gesteinszone einige geologische Raritäten beschert.

Streckenlänge: 16 km
Wanderzeit: ca. 7 Std.  (incl. Pausen)
Höhenunterschiede: + 100 m / - 850 m

Ein ganzer Tag voller Naturattraktionen erwartet uns während dieser Wanderung im Nationalpark La Palmas, der Caldera de Taburiente. Wir tauchen hinab in die Tiefe des Riesenkraters mit seiner einzigartigen  Flora, seinen  unterirdschen Quellen, Wasserfällen und seinen historischen Stätten.

Die Anfahrt im Allradbus nach Los Brecitos, dem Ausgangspunkt dieser Wanderung, ist schon ein Abenteuer in sich. Die ersten zwei Stunden laufen wir über einen Kiefernadelteppich in einem angenehm schattigen Wald. Dabei geniessen wir am Aussichtspunkt Lomo de Tagasaste erstmals einen Blick in den weiten Kessel. Obwohl in Privatbesitz, steht fast das ganze Gebiet der Caldera seit 1954 unter Naturschutz, als einer der ersten Nationalparks Spaniens.

Zur Mittagzeit erreichen wir Playa de Taburiente, den einzigen ganzjährig fliessenden Fluss des kanarischen Archipels. Besonders schön präsentiert er sich etwas weiter abwärts, wo man sich in ausgewaschene Basaltbecken die warm gelaufenen Füsse kühlen kann. Ein romantisches Idyll in zerklüfteter Felslandschaft. Selbst wunderschöne kanarischen Bergwiesen gibt es hier. Auf unserem weiteren Abstieg  gerät immer wieder der  Idafe in unser Blickfeld, jener Felsen,  an dem die Ureinwohner, die Guanchen, ihren Göttern Opfer dargebracht haben.

Kein Lüftchen regt sich. Das Harz der kanarischen Kiefer  verströmt seinen Duft in der Mittagshitze. Am Grunde der Schlucht stossen wir auf ein Rinnsal, folgen dem Flussbett bis es sich mit dem Wasserlauf des Taburiente trifft. Diese Stelle nennt sich aus naheliegenden Gründen “Dos aguas” ( zwei Wasser). Nun haben wir den “Barranco de Las Angustias”  erreicht. Der Name erinnert an die letzte Schlacht der Guanchen gegen die spanischen Eroberer: Schlucht der Todesängste.  Ängste müssen wir nicht ausstehen, nur etwas Geschicklichkeit benötigen wir, wenn wir mit dem Wanderstock zwischen den Steinen mehrfach über das Flussbett balancieren. Eindrucksvolle Basaltformationen hat die Erosion des Wassers hier freigelegt. Kissenlava in verschiedenen Schattierungen, vor Jahr Millionen aus dem Erdinneren hervogeschleudert.

Da, wo die letzten Tropfen im Boden versickern, beschliessen wir diesen, an Eindrücken so reichen Wandertag.


GROSSE VULKANROUTE - Panoramaweg über den vulkanischen Süden.

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Die Südhälfte La Palmas besteht aus einer Kette historischer und jüngerer Vulkane, die uns auf unserer Wanderung sowohl als Panoramaweg als auch als Freilichtmuseum der Vulkanologie dient. Auf einem schattigen Waldweg durch die Vegetation kanarischer Kiefernwälder durchstossen wir nach 2 Stunden die Baumgrenze. Ob wir vom fast 2.000 m hohen Vulkan “Deseada” den Weitblick über die Insel und ihre 3 Nachbarn geniessen, oder den interessanten Infos des Wanderführers folgen - einzigartig ist diese Wanderung in jedem Fall!

Streckenlänge:  19 km
Wanderzeit: ca. 7 Std.  (incl. Pausen)
Höhenunterschiede: + 500 m / - 1200 m

Die Kammwanderung auf der Cumbre Vieja zählt zu den spektakulärsten Naturerlebnsissen auf La Palma. Sie stellt zugleich auch eine sportliche Herausforderung dar.

Auf unserer Wanderung durch die  bizarre Lavalandschaft, die im Laufe der Zeit von unzähligen Vulkanen gebildet wurde, liegt uns ein Grossteil der  Insel zu Füssen.

Wir beginnen im Kiefernwald am Refugio El Pilar, einem rustikalen Rast -  und Grillplatz, wie ihn die Palmeros für ihre Wochenendausflüge mit der ganzen Familie schätzen. Ab hier lassen wir die Zivilisation für Stunden hinter uns. Nach einem  langen Aufstieg durch den Schatten spendenen  Wald öffnet sich uns oberhalb der Baumgrenze  der Blick zu allen Seiten: das Panorama reicht von Santa Cruz, über Teneriffa und La Gomera in der Ferne, bis Puerto Naos, dem gesamten Aridane Tal und weiter bis zum  Calderrand und der Cumbre Nueva, wo sich  häufig das faszinierende Naturschauspiel der Wolkenkaskaden abspielt.

Vor uns breitet sich ein nackte Vulkanlandschaft, die Cumbre Vieja (alte Bergkette), aus. Sie bildet- dem Namen  zum Trotz -  den entstehungsgeschichtlich jüngsten Teil der Insel und weist noch aktive Vulkane auf. Sie ist das Ergebnis  einer endlosen, seit unzähligen Jahrtausenden fortgesetzten, Reihe vulkanischer Ausbrüche und Aufschüttungen. Dieser Prozess ist keineswegs beendet. Vom 1949 ausgebrochenen Volcán San Juan lässt sich der Verlauf des breiten Lavaflusses bis hinunter ins Meer bei Puerto Naos gut verfolgen. Den höchsten Punkt der Wanderung bildet der Vulkan Deseada II (1932m).

Die Farbtöne variieren hier  von schwarz und braun über gelb und rostrot bis zu lila und purpur. Die Silhouetten der Kegel in der Landschaft bilden eine äusserst kontrastreiche Komposition.

Nach dem wunderschönen Vulkan  San Martín, mit einem herrlichen Ausblick zur Südspitze und auf die Salinen, beginnt unser rasanter Abstieg durch ein tiefes Aschefeld. Durch eine lichten Kiefernwald und an Weinfeldern vorbei ereichen wir  nach 19 km  und 6 erlebnisreichen Wanderstunden den Winzerort Los Canarios.